Mein Fokus liegt auf dem Zusammenspiel zwischen der menschlichen Psyche als einem selbsterhaltenden, zukunftsorientierten System und der Nutzung digitaler Technologie. Die systemische Sichtweise ermöglicht es mir, Menschen mit Beschwerden und Anliegen im Zusammenhang mit übermäßigem Bildschirmgebrauch zunächst einmal nicht als defizitär oder krank zu betrachten oder sie zu pathologisieren.

Wir alle stecken regelmäßig fest und drehen uns im Kreis, weil auch die Psyche ein vielteiliges System mit einer eigenen Dynamik ist; wir alle haben verschiedene Persönlichkeitsanteile, die sowohl aufeinander als auch auf die Außenwelt reagieren und mitunter in anspruchsvollen Aufgaben und Rollen gefangen sind. –
Gleichzeitig besitzt jeder Mensch alle Ressourcen, die er braucht, um mit diesem inneren Beziehungsnetzwerk in eine konstruktive Beziehung zu treten und seine mentalen und emotionalen Kapazitäten umfänglich auszuschöpfen.

Der bewusste Umgang mit dem Digitalen spielt dabei heute eine ganz entscheidende Rolle. Denn das hohe Tempo, in dem wir uns online bewegen, erfüllt eben nicht nur unser Bedürfnis nach Verbundenheit und innerem Ausgleich. Es kann auch einen Tunnelblick bewirken, im Rückgang kognitiver Fähigkeiten münden, familiäre Schieflagen erzeugen und Ohnmacht auslösen. Bildschirmbasiert aufwachsende Kinder und Jugendliche sind seit 2007 hierbei die Testkohorten für die plötzliche und umfassende Verlagerung menschlicher Beziehungen in den virtuellen Raum.
Mit den tiefgreifenden Möglichkeiten systemischer Methoden unterstütze ich Sie dabei, das Gleichgewicht zwischen dem analogen Leben und dem Digitalen wiederzuerlangen und langfristig zu erhalten.